Das Stadtteilmanagement ist seit Februar 2008 eine Maßnahme im Rahmen des Bund- Länder-Programms „Soziale Stadt – Stadtteile mit besonderen Entwicklungsbedarf“ für die Stadtteile Kannenstieg/Neustädter See.
Die Zielgruppen sind Einwohnerschaft, hauptamtliche Akteure, ehrenamtlich engagierte Mitarbeiter für das Gemeinwesen, Betriebe, sowie Ansprechpartner für Kommunalpolitik, Stadtverwaltung und lokaler Wirtschaft.
Zu den Zielen zählen Aktivierung und Beteiligung der Einwohnerschaft, Imagepflege der Stadtteile, Etablierung und Fortführung sozialer Projekte, sowie eine Kooperationsbildung zwischen den Netzwerkakteuren.
Internationaler Bund- IB Mitte gGmbH
Stadtteilmanagement Kannenstieg / Neustädter See
Pablo- Neruda- Str. 11
39126 Magdeburg
Telefon: 0163 2944705 (Mo-Fr. 09.00 - 17.00 Uhr)
E- Mail: [email protected]
Stadtteiltreff "OASE"
Pablo- Neruda- Str. 11
Bürgersprechstunde
Dienstag 13.00 - 18.30 Uhr
Montag 14.00 Uhr Senioren-Nachmittag
im Stadtteiltreff Oase
Dienstag 13.00 Uhr Bürgersprechstunde
im Stadtteiltreff Oase
Donnerstag 15.00 Uhr Kreativ und Aktiv "CREaction"
im Stadtteiltreff Oase
jeweils 15.00 - 17.00 Uhr
Stadtteiltreff Oase
Termine: 05.02., 19.02. 05.03., 19.03., 31.03., 16.04., 30.04., 05.05., 21.05., 04.06., 18.06., 02.07.
jeweils 15.00 - 19.00 Uhr
Stadtteiltreff Oase
Termine: 28.02., 28.03., 25.04., 30.05., 27.06., 29.08., 19.09., 24.10., 28.11., 19.12.
So
07
Jun
2026
Das Kranichhaus ist im Stadtteil Neustädter See eine beliebte Anlaufstelle für die Nachbarschaft. Nun fürchten die Besucher aber dessen Schließung. Dem Betreiber wurde gekündigt.
Der Reporterbus hatte gerade erst seinen Platz auf dem Wochenmarkt eingenommen, da machten Marlies Holland und ihre Mitstreiterinnen bereits ihrem großen Unmut Luft. „Das Kranichhaus soll geschlossen werden“, erklärten sie erbost.
Der Treff ist für sie alle ein wichtiger Anlaufpunkt am Neustädter See. Sein Wegfall wäre ein großer Verlust. Allein in ihrer Gedächtnistraining-Gruppe seien elf Teilnehmer betroffen, berichtete Marlies Holland. Dazu kommen viele weitere Gruppen, die sich regelmäßig in der Einrichtung treffen. Auch der tägliche Mittagstisch würde wegfallen, obwohl dort Menschen wie Steffi Angerer immer eine warme Mahlzeit essen. Es gibt Bingo, Lesungen und andere Veranstaltungen. „Das fällt dann alles weg“, beklagte die Anwohnerin besorgt. Damit seien sie alle nicht einverstanden.
Kündigung zum Jahresende
Was aber war passiert? Die Wohnungsgenossenschaft MWG als Vermieterin habe der Volkssolidarität zum Ende des Jahres gekündigt, berichteten sie. Der Sozialverband betreut die Einrichtung seit vielen Jahren und organisiert den täglichen Betrieb. Damit soll nun aber Schluss sein.
Erst vor einer Woche hätten die Nutzer davon erfahren – und dann sogleich mobil gemacht. „Wir haben schon viele Unterschriften gesammelt“, erzählten die aufgebrachten Damen und zeigten die Liste. Das Aus wollen sie nicht akzeptieren. Dennoch sind sie bereits auf der Suche nach Alternativen, sollte es doch dazu kommen. Der Stadtteiltreff Oase wäre eine Ausweichmöglichkeit. Doch dazu wird es wohl nicht kommen müssen, denn nach Aussage der MWG-Wohnungsgenossenschaft könne von einer Schließung keine Rede sein. „Der Treffpunkt ist seit vielen Jahren ein wichtiger sozialer Ort im Quartier, insbesondere für Seniorinnen und Senioren. Genau deshalb ist es uns wichtig, deutlich zu machen: Der Standort soll nicht als Treff mit seinen vielfältigen Angeboten verloren gehen“, erklärt das Wohnungsunternehmen auf Anfrage der Volksstimme.
Man habe die Räume im Erdgeschoss eines Hochhauses nicht gekündigt, um das Angebot ersatzlos zu beenden. „Es gibt kein Ende des Treffpunkts, sondern eine Weiterentwicklung“, heißt es. Dazu soll es ab Januar 2027 ein eigenes Konzept für den Treffpunkt geben.
„Ziel ist es, das Kranichhaus als offenen, verlässlichen und lebendigen Ort für Begegnung, Unterstützung und gemeinschaftliche Aktivitäten im Stadtteil fortzuführen“, versichert die MWG – nur eben ohne die Volkssolidarität.
Zu der Kündigung erklärt Ben Scheibner, der neue Leiter des Wohnungsmarkts Nord: „Die bisherige Arbeit der Volkssolidarität wissen wir ausdrücklich zu schätzen. Uns ist bewusst, dass viele Menschen mit dem Kranichhaus persönliche Erinnerungen, feste Routinen und vertraute Begegnungen verbinden.“ Deshalb werde man den Übergang „verantwortungsvoll begleiten und rechtzeitig über die weiteren Schritte informieren“.
Bewährte Angebote und bestehende Gruppen sollen bei der Neuausrichtung explizit berücksichtigt werden. Zugleich sollen neue Angebote entwickelt werden, „die noch stärker auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil Nord ausgerichtet sind“. Dabei könnte es auch neue Partner geben. Für die Nutzer des Kranichhauses dürften sich die Sorgenfalten aber erst einmal verringert haben.
Fr
05
Jun
2026
Am 13. Juni lädt der Bürgerverein Nord zum Stadtteilfest Kannenstieg/Neustädter See ein. Von 14 bis 20 Uhr wird das Geländer des Stadtteiltreffs Oase erneut zum Ort des bunten Geschehens. Für die Mitglieder des Bürgervereins Nord ist es ein besonderes Stadtteilfest – 15 Jahre sind seit der Gründung des Vereins ins Land gezogen und genau so lange trägt der Verein als Organisator mit treuen Partnern die Vorbereitung des Stadtteilfestes. Gemeinsam mit dem Stadtteiltreff, den beiden GWAs und dem Stadtteilmanagement bildete sich ein innerer Kern, welcher bei der Planung und Organisation zusammenwuchs. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Initiativfonds und durch Unternehmen wie die SWM, die Wobau, die Stadtfelder und die Otto von Guericke-Genossenschaft ist es dem Verein möglich geworden, zahlreiche Angebote zu realisieren. Darüber hinaus wird das Stadtteilfest von Einrichtungen und Institutionen unterstützt, in dem sie Angebote beim Fest bereitstellen.
Die Besucher dürfen sich auf die Kinderbaustelle und das KJH „Lichtblick“ freuen, das KJZ Don Bosco lädt zum Entenangeln, die Falken locken auf die Rollenrutsche und Friends Events bringen ihr Fußball-Darts und eine Hüpfburg an den Start. Die Freiwilligenagentur lädt zu „alten Spielen“ wie Büchsenwerfen und der Stadtjugendring bietet Postkarten zum Gestalten. Weiter dürfen wir den STRANDPARX begrüßen und mit Bodo Lüddemann und den Texas Outlaws wird es musikalische und tänzerische Leckerbissen geben.
Betreut vom Bürgerverein und Freunden des Vereins werden zwei weitere Hüpfburgen auf die kleinen Gäste warten, eine Rennbahn, XXL-Bälle, ein Bubble House und kleine Spiele von Yaccalo bis 4-gewinnt runden die Aktionsangebote ab.
Leinwände und Tassen können am Kreativstand gestaltet werden und Lindi-der kleine Lindwurm wird nicht nur seine Runden drehen, auch beim Übergeben der kleinen Preise für die Gewinner des WM- und des Musikquiz wird er in Erscheinung treten. Alle beteiligten Akteure freuen sich auf einen bunten Tag und wünschen ihnen und euch schon jetzt viel Spaß beim Stadtteilfest.
Anmerkung: Zwischen 10 und 12 Uhr werden die Aufbauarbeiten stattfinden. Über ein paar tatkräftige Helfer würden wir uns sehr freuen!
Fr
05
Jun
2026
In der letzten GWA-Sitzung und beim Besuch des Reporterbusses der Volksstimme war die Aufregung groß: Das Kranichhaus soll zum Ende des Jahres schließen. Nach Gesprächen mit Vertretern der MWG wurde die Kündigung der Volkssolidarität zum 31.12.2026 bestätigt. Der beliebte Treff im Schrotebogen wird jedoch nicht schließen, sondern für die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten bleiben. Kevin Lüdemann, Geschäftsführer des MWG-Nachbarschaftsvereins bestätigte im Gespräch mit dem Stadtteilmanager, die Neuausrichtung des Treffs ab 2027. Bis dahin werden auch Gespräche mit allen ansässigen Gruppen geführt, um eine Weiterführung zu gewährleisten. Ob ein neuer Träger präsentiert wird oder der Nachbarschaftsverein den Treff in Eigenregie übernimmt, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Gespräche in diese Richtung werden in den kommenden Monaten geführt. Für den Moment ist jedoch eine Aussage klar: Der Treff wird weiterbestehen!
Sa
23
Mai
2026
Der Bürgerverein Nord gibt den neuen Termin für den Lauf am Neustädter See bekannt. Nach der Verschiebung wird der Lauf in diesem Jahr am 4. Juli 2026 und damit erstmals an einem Samstag stattfinden.
Für den Lauf am Neustädter See sind keine Anmeldungen im Vorfeld notwendig. Jeder Interessierte kann starten, er werden Kinderstrecken (ca. 400 m und ca. 1 km) und der Hauptlauf (ca. 5,2 km) angeboten. Um 15.00 Uhr werden die Kinderläufe starten, gegen 16.00 Uhr werden die Walker zum Start gebeten und um 16.30 Uhr wird der Hauptlauf beginnen. Der Start- und Zielbereich befindet sich im Eingangsbereich des STRANDPARX cable island in der Barleber Straße (Nähe Endstelle MVB). Der Bürgerverein Nord freut sich auf zahlreiche Läuferinnen und Läufer.
Fr
08
Mai
2026
Im Norden von Magdeburg könnte am Neustädter See ein neues Hochhausquartier entstehen. Das Projekt „10|16 Nord“ will modernes Wohnen, soziale Angebote und naturnahe Freiräume miteinander verbinden. Architekt Wolfgang Sattler und Ideengeber Carsten Böhlecke haben sich nun einer Reihe von Fragen unter anderem zum Verkehr, dem Grün, den Baumaterialien und den Wohnungsangeboten gestellt.
Das Projekt „10|16 Nord“ befindet sich noch in einer frühen Planungsphase, wie während der Sitzung des Bauausschusses des Magdeburger Stadtrats zu erfahren war. Viele Details – etwa zur Finanzierung, zur Nutzung im Detail oder zur Ausgestaltung einzelner Bauteile – sind noch offen. Erst wenn der für den 21. Mai geplante Beschluss durch den Stadtrat gefasst wird, könne die Werbung um einen oder mehrere Investoren intensiviert werden.
Das geplante Ensemble greift die bestehende Bebauung im Umfeld auf. „Aus dem städtebaulichen Kontext der hier vorherrschenden 10- und 16-geschossigen Typenbauten entwickelten wir die Kubatur“, erläuterte Wolfgang Sattler. Vorgesehen sind zwei Türme auf einem zweigeschossigen Sockel. Der Sockel soll verschiedene Nutzungen bündeln: Angebote aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Gastronomie sowie Arbeits- und Schulungsräume. Ein zentraler Wintergarten ist als Treffpunkt für die Bewohner geplant. Das Konzept setzt auf unterschiedliche Wohnangebote. Geplant sind unter anderem betreutes Wohnen, klassische Apartments und ein Hostel. Ziel sei es, „ein Angebot für viele Generationen zu schaffen“, so Carsten Böhlecke. Wie sich die Bewohnerstruktur konkret entwickeln wird, ist noch offen. „Wahrscheinlich wird es eine Mischung aus Miete und Eigentum“, sagte Wolfgang Sattler. Dies hänge jedoch von möglichen Investoren ab.
Um die Baukosten zu begrenzen, ist eine modulare Bauweise vorgesehen. Nach Angaben von Wolfgang Sattler laufen dazu Gespräche mit dem Unternehmen Goldbeck. Beim Thema Holzbau zeigte sich Wolfgang Sattler zurückhaltend. „Ein Sockelgebäude wäre denkbar als Holzbau. Beim Hochhaus eher nicht“, erklärte der Architekt. Gründe seien fehlende regionale Erfahrung und höhere Kosten. Einzelne Holzanteile seien jedoch möglich.
Bei dem Gelände handelt es sich um einen Schuttabladeplatz, der sich nördlich der Wendeschleife der Straßenbahn befindet und der in den vergangenen Jahren überwuchert wurde. Aus Sicht der Planer kann das Projekt zu ökologisch sehr viel wertvolleren Anlagen führen. „Qualitativ wird es eine Aufwertung“, sagte Carsten Böhlecke. Geplant sind unter anderem intensive Dachbegrünungen, eine Obstwiese, Gemeinschaftsgärten sowie Aufenthaltsflächen. Auch ein geschützter Demenzgarten ist vorgesehen.
Kritisch hinterfragt wurden im Bauausschuss Ausgleichsmaßnahmen. Die müssten nämlich teilweise außerhalb des Gebiets, etwa in Domersleben, erfolgen. Geschuldet ist dies jedoch dem Umstand, dass in der unmittelbaren Umgebung für den Umfang der geforderten Neupflanzungen gar kein Platz zur Verfügung steht. Ein zentraler Punkt der Debatte war die Zahl der Stellplätze. Diese sind zwar nicht verpflichtend vorgeschrieben, sollen aber dennoch geschaffen werden. „Wir möchten nicht, dass die Umgebung zugeparkt wird“, begründete Wolfgang Sattler. Das geplante Parkhaus soll dabei flexibel bleiben. Es sei so konzipiert, dass es bei sinkendem Bedarf schrittweise zurück gebaut werden könne. Zudem sollen fünf bis zehn Prozent der Stellplätze rollstuhlgerecht sein.
Das Projekt sieht verschiedene Maßnahmen zur Barrierefreiheit vor. Neben entsprechend ausgestatteten Stellplätzen sind barrierearme Zugänge und spezielle Angebote für Menschen mit Einschränkungen geplant. Mit Pflege- und Gesundheitsangeboten sowie gemeinschaftlich nutzbaren Flächen soll das Quartier auch soziale Funktionen übernehmen. Dies würde auch für die Nachbarschaft einen Gewinn bedeuten.
Carsten Böhlecke zeigte sich offen für weitere Festlegungen: „Wir wollen mit Qualität bauen und lassen uns da auch gern darauf festlegen.“ Auch ein städtebaulicher Vertrag sei möglich. Baubeigeordneter Jörg Rehbaum verwies auf die Bedeutung für den Stadtteil: „Viele Menschen vor Ort wollen ja auch eine Entwicklung des Stadtteils.“
Der Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehr empfahl am Ende der Diskussion die Vorlage mit sieben Ja-Stimmen, keiner Gegenstimme und zwei Enthaltungen dem Stadtrat zur Annahme. Im Umweltausschuss gab es vier Ja- und zwei Nein-Stimmen sowie eine Enthaltung.
Di
17
Mär
2026
Mi
04
Mär
2026
Langsam aber sicher kündigt sich der Frühling an: Zeit für Bewegung an der frischen Luft.
Der Bürgerverein Nord, der Stadtteiltreff Oase und das Stadtteilmanagement MD Nord des IB laden zu unserem Tag des Fahrrads ein.
Am Samstag, 14.3., starten wir den Fahrradtag in drei Etappen. Von 12.00 bis 14.00 Uhr eröffnet die Fahrradwerkstatt den Tag. Um 14.00 Uhr geht's dann los mit einer kleinen Fahrradtour um den Zoo und den Neustädter See. Die dritte und letzte Etappe ist nach der Tour ein gemeinsames Angrillen und gemütliches Zusammensein. Die Fahrradwerkstatt und der Start zur Tour wird im Stadtteiltreff Oase sein. Wir freuen uns auf euch.