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in den Stadtteilen Neustädter See und Kannenstieg


Neuigkeiten

So

07

Jun

2026

Auch Volksstimme recherchiert zum Kranichhaus

Das Kranichhaus ist im Stadtteil Neustädter See eine beliebte Anlaufstelle für die Nachbarschaft. Nun fürchten die Besucher aber dessen Schließung. Dem Betreiber wurde gekündigt.

Der Reporterbus hatte gerade erst seinen Platz auf dem Wochenmarkt eingenommen, da machten Marlies Holland und ihre Mitstreiterinnen bereits ihrem großen Unmut Luft. „Das Kranichhaus soll geschlossen werden“, erklärten sie erbost.

Der Treff ist für sie alle ein wichtiger Anlaufpunkt am Neustädter See. Sein Wegfall wäre ein großer Verlust. Allein in ihrer Gedächtnistraining-Gruppe seien elf Teilnehmer betroffen, berichtete Marlies Holland. Dazu kommen viele weitere Gruppen, die sich regelmäßig in der Einrichtung treffen. Auch der tägliche Mittagstisch würde wegfallen, obwohl dort Menschen wie Steffi Angerer immer eine warme Mahlzeit essen. Es gibt Bingo, Lesungen und andere Veranstaltungen. „Das fällt dann alles weg“, beklagte die Anwohnerin besorgt. Damit seien sie alle nicht einverstanden.

Kündigung zum Jahresende

Was aber war passiert? Die Wohnungsgenossenschaft MWG als Vermieterin habe der Volkssolidarität zum Ende des Jahres gekündigt, berichteten sie. Der Sozialverband betreut die Einrichtung seit vielen Jahren und organisiert den täglichen Betrieb. Damit soll nun aber Schluss sein.

Erst vor einer Woche hätten die Nutzer davon erfahren – und dann sogleich mobil gemacht. „Wir haben schon viele Unterschriften gesammelt“, erzählten die aufgebrachten Damen und zeigten die Liste. Das Aus wollen sie nicht akzeptieren. Dennoch sind sie bereits auf der Suche nach Alternativen, sollte es doch dazu kommen. Der Stadtteiltreff Oase wäre eine Ausweichmöglichkeit. Doch dazu wird es wohl nicht kommen müssen, denn nach Aussage der MWG-Wohnungsgenossenschaft könne von einer Schließung keine Rede sein. „Der Treffpunkt ist seit vielen Jahren ein wichtiger sozialer Ort im Quartier, insbesondere für Seniorinnen und Senioren. Genau deshalb ist es uns wichtig, deutlich zu machen: Der Standort soll nicht als Treff mit seinen vielfältigen Angeboten verloren gehen“, erklärt das Wohnungsunternehmen auf Anfrage der Volksstimme.

Man habe die Räume im Erdgeschoss eines Hochhauses nicht gekündigt, um das Angebot ersatzlos zu beenden. „Es gibt kein Ende des Treffpunkts, sondern eine Weiterentwicklung“, heißt es. Dazu soll es ab Januar 2027 ein eigenes Konzept für den Treffpunkt geben.

„Ziel ist es, das Kranichhaus als offenen, verlässlichen und lebendigen Ort für Begegnung, Unterstützung und gemeinschaftliche Aktivitäten im Stadtteil fortzuführen“, versichert die MWG – nur eben ohne die Volkssolidarität.

Zu der Kündigung erklärt Ben Scheibner, der neue Leiter des Wohnungsmarkts Nord: „Die bisherige Arbeit der Volkssolidarität wissen wir ausdrücklich zu schätzen. Uns ist bewusst, dass viele Menschen mit dem Kranichhaus persönliche Erinnerungen, feste Routinen und vertraute Begegnungen verbinden.“ Deshalb werde man den Übergang „verantwortungsvoll begleiten und rechtzeitig über die weiteren Schritte informieren“.

Bewährte Angebote und bestehende Gruppen sollen bei der Neuausrichtung explizit berücksichtigt werden. Zugleich sollen neue Angebote entwickelt werden, „die noch stärker auf die Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner im Stadtteil Nord ausgerichtet sind“. Dabei könnte es auch neue Partner geben. Für die Nutzer des Kranichhauses dürften sich die Sorgenfalten aber erst einmal verringert haben.

 

Fr

05

Jun

2026

Das Stadtteilfest ist vorbereitet

Am 13. Juni lädt der Bürgerverein Nord zum Stadtteilfest Kannenstieg/Neustädter See ein. Von 14 bis 20 Uhr wird das Geländer des Stadtteiltreffs Oase erneut zum Ort des bunten Geschehens. Für die Mitglieder des Bürgervereins Nord ist es ein besonderes Stadtteilfest – 15 Jahre sind seit der Gründung des Vereins ins Land gezogen und genau so lange trägt der Verein als Organisator mit treuen Partnern die Vorbereitung des Stadtteilfestes. Gemeinsam mit dem Stadtteiltreff, den beiden GWAs und dem Stadtteilmanagement bildete sich ein innerer Kern, welcher bei der Planung und Organisation zusammenwuchs. Dank der finanziellen Unterstützung durch den Initiativfonds und durch Unternehmen wie die SWM, die Wobau, die Stadtfelder und die Otto von Guericke-Genossenschaft ist es dem Verein möglich geworden, zahlreiche Angebote zu realisieren. Darüber hinaus wird das Stadtteilfest von Einrichtungen und Institutionen unterstützt, in dem sie Angebote beim Fest bereitstellen.

Die Besucher dürfen sich auf die Kinderbaustelle und das KJH „Lichtblick“ freuen, das KJZ Don Bosco lädt zum Entenangeln, die Falken locken auf die Rollenrutsche und Friends Events bringen ihr Fußball-Darts und eine Hüpfburg an den Start. Die Freiwilligenagentur lädt zu „alten Spielen“ wie Büchsenwerfen und der Stadtjugendring bietet Postkarten zum Gestalten. Weiter dürfen wir den STRANDPARX begrüßen und mit Bodo Lüddemann und den Texas Outlaws wird es musikalische und tänzerische Leckerbissen geben.

Betreut vom Bürgerverein und Freunden des Vereins werden zwei weitere Hüpfburgen auf die kleinen Gäste warten, eine Rennbahn, XXL-Bälle, ein Bubble House und kleine Spiele von Yaccalo bis 4-gewinnt runden die Aktionsangebote ab.

Leinwände und Tassen können am Kreativstand gestaltet werden und Lindi-der kleine Lindwurm wird nicht nur seine Runden drehen, auch beim Übergeben der kleinen Preise für die Gewinner des WM- und des Musikquiz wird er in Erscheinung treten. Alle beteiligten Akteure freuen sich auf einen bunten Tag und wünschen ihnen und euch schon jetzt viel Spaß beim Stadtteilfest.

Anmerkung: Zwischen 10 und 12 Uhr werden die Aufbauarbeiten stattfinden. Über ein paar tatkräftige Helfer würden wir uns sehr freuen!

Fr

05

Jun

2026

Kranichhaus wird nicht geschlossen

In der letzten GWA-Sitzung und beim Besuch des Reporterbusses der Volksstimme war die Aufregung groß: Das Kranichhaus soll zum Ende des Jahres schließen. Nach Gesprächen mit Vertretern der MWG wurde die Kündigung der Volkssolidarität zum 31.12.2026 bestätigt. Der beliebte Treff im Schrotebogen wird jedoch nicht schließen, sondern für die Bewohnerinnen und Bewohner erhalten bleiben. Kevin Lüdemann, Geschäftsführer des MWG-Nachbarschaftsvereins bestätigte im Gespräch mit dem Stadtteilmanager, die Neuausrichtung des Treffs ab 2027. Bis dahin werden auch Gespräche mit allen ansässigen Gruppen geführt, um eine Weiterführung zu gewährleisten. Ob ein neuer Träger präsentiert wird oder der Nachbarschaftsverein den Treff in Eigenregie übernimmt, stehe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Die Gespräche in diese Richtung werden in den kommenden Monaten geführt. Für den Moment ist jedoch eine Aussage klar: Der Treff wird weiterbestehen!

Fr

05

Jun

2026

Gospelgottesdienst und Begegnungsfest

Am Sonntag, 7. Juni 2026 um 16 Uhr lädt die Evangelische Hoffnungsgemeinde Magdeburg (Krähensteig 2) zu einem Gospelgottesdienst und einem anschließenden Begegnungsfest ein.

Es sind Alle eingeladen, die Freude an der Begegnung haben: mit Mitgliedern und Freunden der Hoffnungsgemeinde, mit Gospelfreunden, mit Menschen aus anderen Kulturen.

Der Internationalen Imbiss verantwortet unser Begegnungstreff "Café Krähe" mit Kostproben aus vielen Ländern. 

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Fr

05

Jun

2026

Zum modernen Treff umgebaut

Die Kinder- und Jugendeinrichtung Don Bosco wurde für 1,2 Millionen Euro saniert und umgebaut. Mit Gottes Segen kann ja eigentlich nichts schiefgehen. Und da diesen Landesbischof Gerhard Feige zur Wiedereröffnung des Don-Bosco-Zentrums in Magdeburg gespendet hat, dürfte die Zukunft der Kinder- und Jugendeinrichtung rosig aussehen.

Schon seit 33 Jahren stehen die Kellerräume der St.-Mechthild-Kirche am Milchweg für alle Kinder und Jugendlichen offen. Fast genauso lange ist Ordensschwester Lydia Kaps für sie da. Seit 2015 wird sie von Schwester Bernadeth Geiger unterstützt.

Schwester Lydia wies bereits seit 2018 immer wieder und vehement auf den Sanierungsbedarf in dem Treff hin. Schließlich wurde ihr Wunsch von der Pfarrei St. Johannes Bosco, zu der die Einrichtung gehört, sowie dem Bistum Magdeburg erhört und 2023 ein Bauantrag gestellt, wie Kirchenvorstand und Architekt Thomas Nörthemann berichtete. In knapp einem Jahr Bauzeit wurden alle Räume umfassend modernisiert und an die aktuellen Erfordernisse zum Beispiel beim Brandschutz angepasst. Außerdem entstand ein Anbau, der nun den Eingangsbereich zur Einrichtung bildet. Die jungen Besucher waren derweil im früheren Schwesternhaus gleich nebenan untergebracht.

Vor gut vier Wochen begann der Rückzug mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher. Schwester Bernadeth hatte sich zudem eine große Küche gewünscht, in der sie gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen kochen kann. Auch dieser Wunsch wurde erhört. 1,2 Millionen Euro flossen in die Umbau- und Sanierungsarbeiten. Finanziert werden diese durch eine Großspende des Bonifatiuswerkes, Eigenmittel, einem Baukredit der Pfarrei sowie einem Zuschuss aus dem Bistum. „Das Don-Bosco-Zentrum ist ein Zuhause für viele. Hier findet man Freunde und liebe Menschen“, sagte Bischof Feige. Daher sei es „gut, dass es nun neuen Glanz hat“.

Mit einem großen Fest zum Kindertag wurde die Wiedereröffnung des Don-Bosco-Zentrums nun offiziell gefeiert. „Es ist doch ein wunderbares Zeichen, dass wir an diesem Tag wieder aufmachen“, erklärte Schwester Lydia erfreut. Mit Begeisterung haben die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien die neuen Räume in Beschlag genommen. „Schön geworden“, war vielfach zu hören.

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Fr

05

Jun

2026

Reporterbus auf dem Neustädter Platz

Der Reporterbus der Magdeburger Volksstimme ist gerade erst auf den Neustädter Platz gefahren, da stehen schon die ersten Leser bereit, um ihre Anliegen loszuwerden. Während Lokalchef Rainer Schweingel noch schnell einen Tisch aufstellt, hat Stadtteilreporter Stefan Harter bereits Notizbuch und Kugelschreiber gezückt.

 

MARLIES HOLLAND hat gleich einen echten Aufreger parat, der aktuell für einige Aufregung am Neustädter See sorgt. „Das Kranichhaus soll schließen“, berichtet die Anwohnerin aufgeregt. Die Einrichtung der Volkssolidarität ist seit vielen Jahren ein wichtiger Anlaufpunkt vor allem für die Senioren des Quartiers. Doch nun gab es die Kündigung zum Jahresende, wie sie vor wenigen Tagen erfahren hat. „Wo soll unsere Gedächtnistraining-Gruppe dann hin?“, fragt sich nicht nur Marlies Holland. Mit ihr kommen am Dienstagvormittag viele weitere Betroffene zur Sprechzeit am Volksstimme-Reporterbus. Sogar Unterschriften werden schon gesammelt. Der Stadtteilreporter verspricht, sich der Sache anzunehmen. Zugleich kann er direkt den Kontakt zu Stadtteilmanager MARCEL HÄRTEL vermitteln, der ebenfalls bei dem Termin vorbeischaut. Er hat sein Büro im Stadtteiltreff Oase, der im Fall einer Schließung des Kranichhauses als Alternative für die Damen in Betracht kommen könnte.

 

HELGA SCHETTGE schreibt seit 67 Jahren eigene Gedichte, die hin und wieder auch in der Volksstimme veröffentlicht werden. Wenn dann längere Zeit keines zu lesen ist, bekomme sie Nachfragen, ob sie gar nicht mehr dichte. Sie freut sich darüber, dass die Lokalredaktion auch über die positiven Dinge in den Stadtteilen berichtet.

EBERHARD KROGMANN hat sich einen kleinen Spickzettel mitgebracht, um keines seiner Anliegen zu vergessen. So vermisst er beispielsweise einen schönen Blumenladen, einen richtigen Fleischer und nicht zuletzt eine Eisdiele in Nord. „Warum stellt man nicht einen Stand mit Softeis auf dem Platz auf?“, fragt er. Abgesehen davon, sei er aber sehr zufrieden mit dem Stadtteil.

Hedda Karsten berichtet von ihren Problemen mit Lärm durch spielende Kinder. Diese würden immer mit dem Fußball gegen die Hauswand schießen, was nicht nur sie, sondern auch die anderen Bewohner des Blocks im Schrotebogen stören würde. Von ihrem Vermieter fühle sie sich ignoriert. Auch hier sagt der Stadtteilreporter zu, bei diesem nachzufragen, ob es eine Lösung geben kann.

 

BARBARA RATHKE bedankt sich zunächst, dass die Volksstimme so schnell ihr Anliegen zu Gutscheinen für das geschlossene Restaurant „La Perla“ in der Innenstadt aufgegriffen hatte. Gleiches erhofft sie sich nun auch für die Seeuferpromenade, die immer mehr zuwuchere. „Wenn ich dort entlanggehe, möchte ich auch den See sehen“, meint sie – ein weiteres Thema, das die Lokalredaktion aufgreifen wird.

ROSWITHA FRICKE hat kritische Anmerkungen zum Layout der Zeitung, das manchmal unglücklich sei. Nämlich, wenn es auf den ersten Blick so aussieht, als ob das Hauptfoto und der Aufmacher auf einer Seite zusammengehören, thematisch aber gar nichts miteinander zu tun haben. Das müsste besser getrennt werden, befindet sie. Außerdem steht sie den Hochhausplänen am Neustädter See sehr kritisch gegenüber. „Wenn ich höre, dass dadurch der Stadtteil aufgewertet werden soll, werde ich wütend“, sagt sie. Denn dieser sei schließlich schon sehr schön.

 

KARIN UND SIEGFRIED JOBKE sind eigentlich Leser der Papierausgabe, mittlerweile aber auch immer größere Fans der digitalen Volksstimme. „Wir waren gerade in Frankreich im Urlaub. Da sind wir auch im Ausland immer darüber informiert, was zu Hause los ist“, freut sich das Ehepaar und weist auf noch einen Vorteil hin: „Wenn man zurück ist, hat man nicht so einen großen Stapel Zeitungen durchzugucken.“ Auch Nord als Wohnort loben sie sehr. Nur ein Café fehle im Kiez. Und die MVB könnten an der Haltestelle Neustädter Platz eine Digitalanzeige anbringen. „Gerade wegen der vielen Ausfälle und Verspätungen der Bahnen wäre das sehr hilfreich“, ist sich das Ehepaar einig. Die Volksstimme wird nachhaken.

LARS RICHTER berichtet den Reportern von seiner Sportleidenschaft, unter anderem als Fan des FCM. Aber auch die unteren Ligen hat er im Blick und wünscht insbesondere aus diesen Spielklassen noch mehr Berichte in der Volksstimme. TuS Magdeburg und BSV 79 sind da seine Favoriten. Ähnlich äußert sich

BERND RIEKE - Während seiner Jugendzeit war er passabler Fußballer und spielte einst in einer Studentenmannschaft mit späteren FCM-Größen wie Manfred Zapf zusammen. Die Sportberichte liest er deshalb besonders aufmerksam und wünscht sich insgesamt noch mehr Informationen in seiner Volksstimme, insbesondere aus Magdeburg.

 

GERD ALBRECHT wünscht sich eine Sanierung der Otto-Nagel-Straße. Sie war während der Bauarbeiten im Kannenstieg eine der Umleitungsstrecken und ist nun in einem denkbar schlechten Zustand. „Das hätte alles schon passieren können, andere Straßen sind auch saniert worden“, sagt er, „da hätte man das doch gleich mitmachen können“, ärgert er sich. Die Volksstimme wird auch zu diesem Punkt in den nächsten Tagen nachforschen.

ROBBIE MÜLLER hat auch Probleme mit dem Straßenverkehr, aber ganz anderer Art. Der passionierte Radfahrer wünscht sich mehr Blitzerkontrollen, damit Autos nicht so rasen. Das bringe mehr Sicherheit und weniger Lärm, erklärt der direkte Anwohner des Magdeburger Rings im Norden der Stadt. Die bisherigen Lärmschutzwände erfüllten ihren Zweck nicht. Man müsse sich nur mal an den Ring stellen, dann würde man hören, was da los sei an Krach. Motorradfahrer, die Rennen auf dem Ring fahren, trügen außerdem ihren Anteil zum Lärm bei. Mehr Kontrollen seien notwendig.

 

UTA BUCHHOLZ lobt den Bereich rund um den Neustädter Platz: „Es ist schön grün geworden hier. Hoffentlich bleibt das so. Cable Island ist auch sehr ansprechend gestaltet.“ Aber es gibt auch Kritik: Die Rattenplage muss noch mal angegangen werden, auch wenn die Anwohner durch das Füttern mit Schuld hätten. Zudem störten die „Trinker“ auf dem Neustädter Platz. Und es müssten mehr Bänke zum Verweilen aufgestellt werden. Die Volksstimme wird auch diese Themen recherchieren. Und mit einem Vorurteil will Uta Buchholz auch noch aufräumen: „Es wird immer auf die Ausländer geschimpft. Ich bin viel mit meinem Hund draußen und habe noch nie etwas Negatives erlebt. Ganz im Gegenteil: Ich erlebe viel Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft von den Migranten.“

Sa

30

Mai

2026

Wenn es rote Rosen regnet

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung unter dem Motto „Mittendrin“ präsentierten Seniorinnen der Mittwochsmalgruppe des Herz-ASZ ihre ganz persönlichen Collagen und luden die Besucherinnen und Besucher zu einer Reise durch Wünsche, Erinnerungen und Gedanken ein. Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen individuell gestaltete Bäume.

Die Hobbymalerinnen hatten sich dabei einem gemeinsamen Thema gewidmet: Jede Teilnehmerin gestaltete einen eigenen Baum, dessen Äste und Blätter von persönlichen Hoffnungen und Wünschen getragen wurden. Frieden, Gesundheit, Familie und Lebensfreude fanden auf vielfältige Weise ihren Platz in den Werken. „Dabei entstanden berührende und kreative Bilder, die zeigten, wie unterschiedlich Lebenswege und Gedanken sein können – und zugleich, was Menschen miteinander verbindet.

Ein Baum, geschmückt mit roten Rosen, trug Zeilen aus dem bekannten Lied „Für mich soll's rote Rosen regnen“. Die Worte „Mir sollten sämtliche Wunder begegnen“ spiegeln dabei nicht nur Sehnsucht und Zuversicht wieder, sondern auch eine Haltung, die sich durch die gesamte Ausstellung zog: neugierig bleiben, Wünsche bewahren und offen für das Leben sein.

Zu jedem Bild hatten die Künstlerinnen zudem persönliche Gedanken, kurze Texte oder Zitate verfasst. Eine Teilnehmerin schrieb: „Auch im Alter bin ich aufgeschlossen für alles Neue und will aktiv am Leben teilnehmen.“

„Mittendrin“ mache deutlich, dass Kreativität kein Alter kennt. Die Ausstellung zeige nicht nur künstlerisches Können, sondern vor allem Lebensfreude, Erfahrungen und den Mut, sich auszudrücken.

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Mi

27

Mai

2026

Hoffnungsgemeinde feiert Begegnung

Am Sonntag, 07. Juni findet um 16.00 Uhr in der Hoffnungskirche Magdeburg-Nord, (Krähenstieg 2) ein Gospelgottesdienst mit anschließendem Begegnungsfest statt. 

 

Wer hierzu noch mitsingen möchte, ist herzlich eingeladen. 

Geprobt wird am Montag, 01. Juni und Mittwoch, 03. Juni jeweils um 18.00 Uhr im Gemeindehaus St. Nicolai, Brüderstraße 1 a. Gesungen werden Gospels wie z. B. "I'm A-rolling" oder "Swing low", die mit ihren Texten gerade jetzt hochaktuell wirken. Generell erscheint dieses Format zum Zusammenkommen und Aufeinanderzubewegen in der heutigen Zeit besonders wichtig. Neben den Interessierten, die in unkomplizierter Weise Gospel singen miterleben können, singt der Kirchspiel Nord Chor unter der Leitung von Michael Scholl.  Theologisch ausgestaltet wird die Andacht von Pfarrerin Monika Peisker. Das Begegnungsfest wird maßgeblich organisiert und durchgeführt von Café Krähe.

Mi

27

Mai

2026

Weg frei für neue Hochhäuser

Grünes Licht für Hochhaus-Pläne am Neustädter See: Doch hinter dem Beschluss steckt mehr als nur Stadtentwicklung. Der Magdeburger Stadtrat hat den Weg für das Großprojekt frei gemacht. „Die Entwicklung des Bereiches wird für die ganze Landeshauptstadt als sehr wichtig empfunden“, sagt der für Stadtentwicklung zuständige Beigeordnete Jörg Rehbaum.

Gleichzeitig machte er im Rat deutlich: Die rechtliche Grundlage hinkte der tatsächlichen Bautätigkeit hinterher. Teilweise sei schneller gebaut worden, als Planungsrecht geschaffen werden konnte. Ein Problem, das kein Einzelfall ist, wie Rehbaum einräumte. Aber eines, das hier nun wohl geheilt werden kann. Der Anwalt des Investors habe sich mit umsetzbaren Vorschlägen bei ihm gemeldet, um bereits begonnene Vorhaben rechtlich zu stabilisieren, so Rehbaum.

Die Pläne sind ambitioniert: Zwei Hochhäuser auf rund 20.000 Quadratmetern Fläche direkt am Freizeitstandort sollen entstehen. Voraussetzung dafür ist eine Anpassung der bisherigen Planziele im vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Freizeitpark Neustädter See“. Bislang sind dort vor allem Freizeit- und touristische Nutzungen vorgesehen. Künftig soll das Gebiet als urbanes Quartier weiterentwickelt werden – mit Hochhäusern, in denen Wohnungen, Büros, Dienstleistungsangebote, Gastronomie und Einrichtungen der Gesundheitsvorsorge ihren Platz finden sollen. Ergänzt wird dies durch zusätzliche Parkflächen sowie geplante Wohngebäude für Mitarbeiter.

Im Stadtrat überwog die Unterstützung. Aus nahezu allen Fraktionen kam Zustimmung für das Vorhaben, das insbesondere dem Norden der Stadt neue Impulse geben soll. Das jahrzehntelange Engagement Böhleckes am und für den Neustädter See wurde von mehreren Seiten hervorgehoben. Dass die geplanten Türme nicht dem bestehenden Hochhauskonzept entsprechen, stellte kein Hindernis dar. Dieses gilt laut Rehbaum nur für die Innenstadt – nicht für äußere Stadtbereiche wie den Neustädter See. Mit dem Beschluss ist der Weg für die Hochhäuser nun frei. Wann der Bau tatsächlich beginnt, bleibt jedoch offen. Vorrang habe zunächst, die bereits gestarteten Projekte am Freizeitpark rechtlich abzusichern. Doch mit dem Beschluss hat der Stadtrat den Weg dafür frei gemacht, dass der Norden der Stadt aufgewertet wird – wie es sich viele Menschen im Stadtteil auch wünschen.

Sa

23

Mai

2026

Neuer Termin für den Lauf

Der Bürgerverein Nord gibt den neuen Termin für den Lauf am Neustädter See bekannt. Nach der Verschiebung wird der Lauf in diesem Jahr am 4. Juli 2026 und damit erstmals an einem Samstag stattfinden.

Für den Lauf am Neustädter See sind keine Anmeldungen im Vorfeld notwendig. Jeder Interessierte kann starten, er werden Kinderstrecken (ca. 400 m und ca. 1 km) und der Hauptlauf (ca. 5,2 km) angeboten. Um 15.00 Uhr werden die Kinderläufe starten, gegen 16.00 Uhr werden die Walker zum Start gebeten und um 16.30 Uhr wird der Hauptlauf beginnen. Der Start- und Zielbereich befindet sich im Eingangsbereich des STRANDPARX cable island in der Barleber Straße (Nähe Endstelle MVB). Der Bürgerverein Nord freut sich auf zahlreiche Läuferinnen und Läufer.

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Jetzt erhältlich - Ausgabe 69
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Schulprojekt 1979/80, Klasse 4b, Neruda POS auf einen Blick
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