Grüne wollen Zebrastreifen

Ein Zebrastreifen für mehr Verkehrssicherheit – diese Forderung haben die Grünen im Stadtrat bereits an mehreren Stellen im Stadtgebiet aufgemacht. Nun gibt es das gleiche Ansinnen die Barleber Straße.

Die Stadtverwaltung hat darauf bereits eine Antwort gegeben. Und die fällt ebenso negativ wie in anderen Fällen aus. Denn für die Einrichtung eines Fußgängerüberwegs gibt es strikte Vorgaben. Denn an der im Grünen-Antrag benannten Stelle nördlich des Neustädter Platzes gebe es bereits eine Verkehrsinsel. Die sei völlig ausreichend, damit Fußgänger die Hauptstraße sicher überqueren können, argumentiert die Verwaltung. Die Stelle sei zudem von allen Verkehrsteilnehmern gut einsehbar. Darüber hinaus ist in knapp 80 Meter Entfernung eine Ampel zu finden, die noch einmal mehr Sicherheit beim Überqueren der Barleber Straße geben würde.

Außerdem müsste für einen Zebrastreifen nachgewiesen werden, dass an der Stelle ausreichend viele Fußgänger die Straße überqueren. Diese Zahlen gebe es aktuell aber nicht. „Nach derzeitiger Einschätzung ist es fraglich, ob die geforderten Belastungswerte erreicht werden“, so der Beigeordnete.

Aus diesen Gründen sieht die Verwaltung derzeit keine Notwendigkeit für einen zusätzlichen Zebrastreifen. Die vorhandene Kombination aus Ampel und Verkehrsinsel werde „aus verkehrsfachlicher Sicht als ausreichend bewertet“, erklärt Jörg Rehbaum abschließend.

Über den Antrag der Grünen zum Zebrastreifen in der Barleber Straße soll auf der September-Sitzung im Stadtrat beraten werden.

Jetzt erhältlich - Ausgabe 69
Jetzt erhältlich - Ausgabe 69
Schulprojekt 1979/80, Klasse 4b, Neruda POS auf einen Blick
Schulprojekt 1979/80, Klasse 4b, Neruda POS auf einen Blick

Magdeburg-Nord

finden Sie auch auf

facebook und instagram