Die Kinder- und Jugendeinrichtung Don Bosco wurde für 1,2 Millionen Euro saniert und umgebaut. Mit Gottes Segen kann ja eigentlich nichts schiefgehen. Und da diesen Landesbischof Gerhard Feige zur Wiedereröffnung des Don-Bosco-Zentrums in Magdeburg gespendet hat, dürfte die Zukunft der Kinder- und Jugendeinrichtung rosig aussehen.
Schon seit 33 Jahren stehen die Kellerräume der St.-Mechthild-Kirche am Milchweg für alle Kinder und Jugendlichen offen. Fast genauso lange ist Ordensschwester Lydia Kaps für sie da. Seit 2015 wird sie von Schwester Bernadeth Geiger unterstützt.
Schwester Lydia wies bereits seit 2018 immer wieder und vehement auf den Sanierungsbedarf in dem Treff hin. Schließlich wurde ihr Wunsch von der Pfarrei St. Johannes Bosco, zu der die Einrichtung gehört, sowie dem Bistum Magdeburg erhört und 2023 ein Bauantrag gestellt, wie Kirchenvorstand und Architekt Thomas Nörthemann berichtete. In knapp einem Jahr Bauzeit wurden alle Räume umfassend modernisiert und an die aktuellen Erfordernisse zum Beispiel beim Brandschutz angepasst. Außerdem entstand ein Anbau, der nun den Eingangsbereich zur Einrichtung bildet. Die jungen Besucher waren derweil im früheren Schwesternhaus gleich nebenan untergebracht.
Vor gut vier Wochen begann der Rückzug mit Hilfe vieler Ehrenamtlicher. Schwester Bernadeth hatte sich zudem eine große Küche gewünscht, in der sie gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen kochen kann. Auch dieser Wunsch wurde erhört. 1,2 Millionen Euro flossen in die Umbau- und Sanierungsarbeiten. Finanziert werden diese durch eine Großspende des Bonifatiuswerkes, Eigenmittel, einem Baukredit der Pfarrei sowie einem Zuschuss aus dem Bistum. „Das Don-Bosco-Zentrum ist ein Zuhause für viele. Hier findet man Freunde und liebe Menschen“, sagte Bischof Feige. Daher sei es „gut, dass es nun neuen Glanz hat“.
Mit einem großen Fest zum Kindertag wurde die Wiedereröffnung des Don-Bosco-Zentrums nun offiziell gefeiert. „Es ist doch ein wunderbares Zeichen, dass wir an diesem Tag wieder aufmachen“, erklärte Schwester Lydia erfreut. Mit Begeisterung haben die Kinder und Jugendlichen sowie ihre Familien die neuen Räume in Beschlag genommen. „Schön geworden“, war vielfach zu hören.
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