Lange haben Schüler, Eltern und Lehrer darauf gewartet: Nun soll der Schulhof der IGS „Regine Hildebrandt“ in Magdeburg endlich größer werden. Die Pläne gibt es seit Jahren. Der Schulhof der Integrierten Gesamtschule im Stadtteil Neustädter See ist rund 5.300 Quadratmeter groß. Zu klein für eine Schülerzahl von aktuell 1.080. Laut Stadtverwaltung seien die Schülerzahlen in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich gestiegen und würden wohl auch auf dem Niveau bleiben. Darum musste gehandelt werden. Ein Teil der öffentlichen Verkehrsfläche, konkret die Platzfläche an der Salvador-Allende-Straße, soll in den Schulhof integriert werden. So sieht es eine Beschlussvorlage der Verwaltung vor.
„Die Drucksache ist ein erster wichtiger Schritt und ein klares Bekenntnis zum Standort und zur IGS ‚Regine Hildebrandt‘“, erklärt Norman Belas (Fraktion SPD/Tierschutzallianz/Volt). „Nach der schwierigen Situation im vergangenen Jahr ist es wichtig, dass den damaligen Beschlüssen nun konkrete Maßnahmen folgen“, so der Vorsitzende des Bildungsausschusses.
Wenn er von der schwierigen Situation spricht, meint er jene, die gut ein Jahr zurückliegt. Seinerzeit stand die Abiturstufe an der IGS „Regine Hildebrandt“ vor dem Aus. Der Stadtrat hatte daraufhin eine Kooperation mit der IGS „Willy Brandt“ beschlossen, um den Fortbestand der gymnasialen Oberstufe zu sichern. Belas hatte damals schon für einen Änderungsantrag des Bildungsausschusses geworben, der nicht nur das Bekenntnis zum Schulstandort bekräftigte, sondern vor allem Investitionen in den Verwaltungstrakt, den Pausenhof und die Fachkabinette beinhaltete.
„Jetzt kommt es darauf an, dass die Drucksache zügig und konstruktiv durch die Ausschüsse geht“, sagt Belas. „Die Vergrößerung des Pausenhofs ist notwendig und richtig, um den Schulalltag für die Schülerinnen und Schüler spürbar zu verbessern.“ Durch den Platz vor der Schule, der bereits vor Wochen eingezäunt wurde, gewinnt die Schule rund 1.100 Quadratmeter an zusätzlichem Platz. Die endgültige Entscheidung trifft der Stadtrat bei seiner Sitzung am 26. März.
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